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Jugendleiter-Idee: Kunstrasen in Hess. Lichtenau

Quelle: HNA vom 04.02.2016

Bisheriger Hartplatz soll für die vielen Mannschaften besser nutzbar werden

HESSISCH LICHTENAU. Geht es nach dem Willen von João Azevedo aus Hessisch Lichtenau, dann steht den Fußballvereinen der Lossestadt vielleicht schon 2017 ein Kunstrasenplatz zur Verfügung.
João Azevedo ist Gesamtjugendleiter in der Jugendspielgemeinschaft (JSG) Lossetal Lichtenau und hatte sich, nachdem die Zelte auf dem Hartplatz zur Unterbringung der Flüchtlinge im Dezember abgebaut waren, Anfang Januar 2016 in einem Schreiben an die Fraktionen im Lichtenauer Parlament gewandt. Darin hatte er darum gebeten zu prüfen, ob im Zuge der Wiederherstellung des Platzes durch den Regierungspräsidenten eine Umwandlung in einen Kunstrasenplatz möglich ist. SPD, Bürgerliste und Bündnis 90/Die Grünen hatten den Vorschlag Azevedos zum Antrag auf die jüngste Stadtverordnetensitzung erhoben. Der Magistrat wurde einstimmig beauftragt, die finanziellen Möglichkeiten für einen Kunstrasenplatz zu prüfen.

In seinem Schreiben hatte Azevedo den Bedarf an einem solchen Platz mit dem intensiven Trainingsbetrieb allein von einem Dutzend Jugendund sechs Seniorenmannschaften in der Kernstadt, dazu die Trainingseinheiten der Fußballvereine aus Fürstenhagen (Rot Weiß), Walburg, Hopfelde/Hollstein und Velmeden begründet. In der Der Hartplatz in Hessisch Lichtenau: Hier könnte ein Kunstrasen die Trainings- und Spielmöglichkeiten für die Fußballmannschaften verbessern. laufenden Serie finde nahezu täglich noch ein Heimspiel statt. Witterungsbedingt komme es aber immer wieder zu Absagen sowohl im Trainingsals auch im Spielbetrieb, um die Rasenplätze zu schonen. Spiele müssten oft verlegt werden, da weder Plätze mit einer funktionierenden Flutlichtanlage noch ein Spielfeld mit Kunstrasen zur Verfügung stünden.

Azevedo hatte in seinem Schreiben sogar ein Finanzierungsbeispiel aufgeführt, das sich am 400 000 Euro teuren Kunstrasenplatz in Reichensachsen orientierte: 100 000 Euro vom Regierungspräsidenten für die Wiederherstellung des Platzes, 50 000 Euro vom Landkreis, 120 000 Euro Sportfördermittel vom Landessportbund Hessen, 100 000 Euro von der Stadt aus den Pachteinnahmen der Erstaufnahmeeinrichtung und 30 000 Euro Fördermittel aus dem Topf für Schulprogramme.

Die attraktive Anlage soll nach Azevedos Vorstellung außer für Fußball auch für Handball, Schul- und Familiensport und auch für Aktivitäten der Kindergärten zur Verfügung stehen. (zlr) 

Datum: 
Donnerstag, Februar 4, 2016

Die Vereine der JSG Lossetal-Lichtenau